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In direkter Fortsetzung der vorherigen Seite ist hier das Gleisvorfeld des Bahnhofs Weserstein erreicht. Die Draisine der Bahnmeisterei steht exponiert zwischen den Gleisen und wartet auf ihren nächsten Einsatz.

In Weserstein wurde das stattliche Empfangsgebäude für seine eigentlichen Aufgaben nicht mehr benötigt. Ein innovationsfreudiger Gastwirt hat das Gebäude kurzerhand übernommen und ein Rock-Cafe darin eingerichtet, das sehr beliebt zu sein scheint, denn es geniest offensichtlich regen Zuspruch.
Dagegen werden die umfangreichen Güterschuppen und Lagerhallen noch eifrig genutzt. Das bedeutet noch einen regen Güterwagenverkehr in den Rangiergleisen.

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Am anderen Ende des Gleisvorfeldes des Bahnhofs, in unmittelbarer Nähe zum Steinbruch, führt die zweigleisige Strecke am vorderen Anlagenrand in ein Tunnelportal. Daneben führt eine eingleisige Nebenstrecke, versetzt nach vorne, ebenfalls in ein Tunnelportal. Auf dem Eck des Tunnelportals bzw. auf einem Teil der Stützmauer ist das für diesen Teil der Bahnanlagen zuständige Stellwerk, der guten Sicht wegen, platziert worden. Weil das Stellwerk dadurch keinen passenden Unterbau hat, sind die Spannwerke für Weichen und Signale darunter im Freien neben der Hauptstrecke aufgestellt.

Die Verlängerungen der oben genannten Rangiergleise führen, vorbei am herrschaftlichen Haus des Steinbrucheigentümers, zur Verladeanlage eines Steinbruchs. Dieser hat wohl auch schon bessere Tage erlebt.


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Der bereits auf der ersten Seite genannte Geländeeinschnitt durch einen bewaldeten Höhenzug wird jetzt auf der zweigleisigen Hauptstrecke (und als Besucher) in entgegen gesetzter Richtung, also von Weserstein in Richtung Ottbergen passiert. Durch eine Lücke im Wald fällt der Blick nochmals zurück auf den Bahnhof Weserstein, der in der Ferne erkennbar ist. Für den Besucher nur einen kleinen Schritt weiter kommt, ebenfalls in der Ferne, der Bahnhof Ottbergen ins Blickfeld.


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Die von Northeim - Weserstein kommende Strecke führt nach dem weiter oben genannten Einschnitt über einen Steinbogenviadukt und nach einem Rechtsbogen über eine Stahlbrücke. Bei der Stahlbrücke handelt es sich um einen Nachbau der seit ca. 1909 aufgebauten Nethebrücke.

Ottbergen ist ein Trennungsbahnhof, d.h. die über die Nethebrücke führende Strecke und die (auf der Anlage) von hinten kommende Strecke vereinigen sich zu einer nach links weiter führenden Strecke (nach Bad Driburg). Dies ergab die Insellage des Stellwerks, von dem aus noch zusätzlich die Weichen für den Ablaufberg gestellt werden (im Bild oben am oberen Bildrand, neben der Strecke die von hinten aus dem Untergrund kommt). Unterhalb des Bahngeländes, am Ortsausgang von Ottbergen befinden sich Eisenbahnerwohnhäuser.

Im Bahnhof befindet sich das Empfangsgebäude, auf Grund der Ausgestaltung der Gleisanlagen als Trennungsbahnhof zwischen den beiden von rechts zusammen führenden Strecken ebenfalls in Insellage.


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Vom Empfangsgebäude weiter nach links werden die Behandlungsanlagen für die Dampflokomotiven erreicht. Diesen folgt unmittelbar der berühmte Ottberger Lokschuppen, der hier von der Rückseite betrachtet wird. Sehr schön sind hier die mittleren, auf Grund der vorbeiführenden Straße, verkürzten Lokstände im Ringlokschuppen erkennbar. Vor dem Ringlokschuppen liegt die Drehscheibe mit ihrer Betonschutzmauer zu den Durchfahrgleisen. Weiter entlang der Anlagenkante folgt ein Teich und die sehr realistisch gestalteten Hinterhofgärten der Häuser. Von den Gleisanlagen sind die Wohngebäude durch eine Baum bestandene Allee getrennt. Nach den letzten Gebäuden wird die Bahnstrecke mittels einem schienengleichen Bahnübergang gequert. Hier beginnt ein ansteigender Rechtsbogen ins Weserbergland und (zurück) nach Bad Driburg. In diesem Rechtsbogen gibt es einen weiteren, schienengleichen Bahnübergang, der einen separaten Schrankenposten aufweist.

Links neben dem Rechtsbogen der Bahnstrecke (außerhalb der Anlage und der Bilder) ist der Kontrollstand untergebracht. Von hier aus wird mittels Computer die Anlage vollautomatisch gesteuert.


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Der Gang entlang der Anlage ist hier beendet. Soweit nichts wirklich neues, denn die Anlage wurde von Bad Driburg direkt hierher versetzt.

Auf der den Bildern gegenüber liegenden Seite, also im Rücken des Photographen, befindet sich seit Ostern 2022 der neue Anlagenteil Teutoburger Wald.

Der Bildbericht dazu wird über den Button unten rechts auf der 3. Seite aufgerufen.




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