Schotterverladestelle






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Die Planung für die zweite H0e-Anlage sieht vor, dass eine eigenständige Anlage in Modulbauweise entsteht, die auch auf Ausstellungen, an denen die IG Modellbahn- Schmalspur- und Feldbahnfreunde Niefern-Öschelbronn teilnimmt, in eine Modul-/Segment-Anlage integriert werden kann.



Schotterverladestelle Schotterverladestelle


Die Höhe der Module beträgt 10 cm, die Tiefe 50 cm. Vier Module weisen eine Breite von 30 cm und ein Modul eine Breite von 60 cm auf. Auf diesem 'Hauptmodul' wird die Schotterverladestelle dargestellt. An dieses Modul schließt links und rechts je ein Modul mit einer 180°-Kurve an. Zur Streckenverlängerung können noch zwei Module dazwischen gesetzt werden.



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Am 'Hauptmodul' wurde neben einer kleinen Bachquerung eine H0/H0e-Schienenkreuzung eingesetzt. Am Ende der Regelspur wird ein Waggon stehen, der von einer höheren Ebene aus mit Schotter beladen wird. Das kurze Stück Bachlauf wurde u.a. mit Einkomponentenwasser von Faller gestaltet. Die Brückenwiderlager stammen aus einem alten Pola-Bausatz.



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Zwischenzeitlich nimmt die linke 180°-Kurve Gestalt an. Der mit Holzbohlen befestigte Bahnübergang führt den daran anschließenden Feldweg zu einer mit Mauern befestigten Terassenanlage. Hier werden Bienenstöcke in alten Baumstümpfen aufgestellt. Das Terassenmodell und die Bienenstöcke stammen von Modellbau Luft. Der Unterbau der Erhebung wurde aus Styrodur und Styropor erstellt und daran die Gipsfelsen befestigt. Mit Gipsbinden wurde die Geländehaut gestaltet und mit Gips an die Felsen angepasst.
Alles was Stein darstellt wurde mit verdünnter ockerfarbener Abtönfarbe grundiert und mit Wasser verdünnter Granitfarbe von Heki übermalt, so dass der gelbe Untergrund zum Teil noch durchscheint. Anschließend wurde noch die Lasurfarbe von Heki darüber aufgetragen und mit einem Schwamm weitest gehend wieder abgewischt. Für das Finish wurden dann in Dry-Brush-Technik noch sogenannte Lichter gesetzt.



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Etwa die Hälfte des linken Moduls ist zwischenzeitlich begrünt. Auf den mehr oder weniger ebenen Flächen wurden die Grasfasern elektrostatisch 'gepflanzt'. Die restliche Bepflanzung setzt sich zusammen aus verschiedenen Vliese der Firma Heki und Foliage von Noch/Woodland.
Auf dem zentralen Modul, das dann die eigentliche Schotterverladung darstellt, steht der Regelspur-Schotterwagen schon mal Probe. Die Werkzeugspuren der Abbruchmauer dahinter ist einem örtlichen Steinbruch nachempfunden.



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Die beiden rechten Module der aus insgesamt fünf Modulen bestehenden Anlage. Links des Teichmoduls schließt sich dann das Zentralmodul an, das dem Gesamtkonzept den Namen 'Schotterentladung' gibt.
Das Kehrenmodul bildet den rechten Abschluss der Anlage. Durch das Einfügen der Weiche führt eine Gleistrasse gerade aus weiter. Hier wird dann eine aus zwei Segmenten bestehende Kleinanlage mit dem Motiv eines Steinbruchs und eines Schotterwerkes eines IG-Mitgliedes angeschlossen. Auf Ausstellungen, an denen die IG Modellbahn- Schmalspur- und Feldbahnfreunde Niefern-Öschelbronn teilnimmt, können die Einzelanlagen und -motive zu einer größeren Modul-/Segment-Anlage zusammengestellt werden.



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Das erste Modul ist nun zu ca. 95 Porzent fertig gestellt. Kleine Details und Ausstattungen fehlen noch. Bei dem 'gepflanzten' Baum handelt es sich um eine Kopfweide aus der Modellbaum Manufaktur Grünig.

Auf dem Kehrenmodul ist die Gleisverlegung abgeschlossen. Die Schienen und Kleineisen sind patiniert. Jetzt brauchen nur noch die Schwellen ihre Farbe. Am Abzweig zum benachbarten Modul wurde ein Schüttbahnsteig als kleiner Haltepunkt angebracht. Hierbei handelt es sich um ein Gipsmodell aus einer entsprechenden Form.
Die ortsbediente Weiche erhielt einen Stellhebel. Dieser ist allerdings ohne Funktion. Sowohl die Weiche, als auch den Stellhebel lieferte die Firma Peco.



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Das rechte Modul mit dem Abzweig zur benachbarten Anlage/zum benachbarten Modul wurde nun fertig gestellt. Das Betriebshäuschen am Haltepunkt stammt aus einem älteren Faller-Bausatz eines Bahnübergangs. Es wurde nur farblich behandelt und Glasscheiben eingesetzt. Der MG-Bunker von Artitec ist mit einem Busch-Maschendrahtzaun eingezäunt. Die Bausatz-Waldkiefern und die Goldrute sind von MiniNatur.



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Die vier miteinander verbundenen Module haben eine Breite von jeweils 30 cm. In die Mitte wird dann noch ein Modul mit einer Breite von 60 cm eingesetzt, das die Schotterverladung darstellt. Zunächst warten jedoch die beiden linken Module noch auf ihre landschaftliche Fertigstellung.

Das im linken Bild noch im Rohbau befindliche Modul erhielt am Abzweig zwei außen liegende Schüttbahnsteige, eine Erhöhung im Hintergrund, auf die ein Pfad führt, sowie das Gipsmodell Hügelgrab von Modellbau Luft.
Der Abzweig eröffnet die wahlweise Option, ein weiteres Modul anzufügen, bei dem die Gleisachse 8 cm vom vorderen Modulrand entfernt ist.



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Zur weiteren Ausgestaltung wurden ein paar Figuren aus dem Fundus aufgestellt, so dass die Szenerie belebt wirkt. Weitere einzelne Details werden im Laufe der Zeit folgen.


Wie im vorherigen Textblock beschrieben, wurde das im Bau befindliche Modulstück weiter ausgestaltet.



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Der Gipsabguss des Hügelgrabes wurde farblich behandelt und die Umgebung mit bereits eingefärbtem Gips verspachtelt. Auf die Schüttbahnsteige, das Gelände vor dem Hügelgrab und den Pfad zum Aussichtspunkt wurde feine Heilerde gestreut. In den noch feuchten Leim wurde Turf in braun und grün von Woodland aufgerieselt. Anschließend wurde mit dem Gras-Master von Noch begrünt.
Bei diesen Arbeiten entwickelte sich die Idee, am Haltepunkt noch ein kleines Gebäude für Fahrgäste und einen Bahnbeamten zu installieren. Die Wahl fiel auf das kleine Haltepunktgebäude 'Holzmühle' von Auhagen. Damit das Gebäude nicht zu tief steht, wurde eine 5mm Styrodurplatte aufgeklebt und angespachtelt.



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Das kleine Haltepunktgebäude wurde während und nach dem Zusammenbau noch farblich behandelt und mit wartenden Fahrgästen versehen. Das Modul ist nun, bis auf ein paar kleine Ausstattungsdetails, wie z.B. einem Zaun um das Hügelgrab, fertig gestaltet.

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Jetzt wird das vorerst letzte Modul in Angriff genommen. Der Rohbau des Moduls ist bereits fertig und auf dieser Seite oben zu sehen. Die weitere Ausgestaltung ist nun von der eigentlichen Verladestelle, die dieser Modul-/Segmentanlage den Namen gibt, abhängig.
Für die Verladeeinrichtung wird, angelehnt an diejenige im Feldbahnmuseum in Glossen, aus Plastikstreifen eine Verladehilfe gefertigt. Das Photo, das mir freundlicherweise M. Schmitt zur Verfügung gestellt hat, dient dabei als Vorlage.



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Zwischenzeitlich wurde an der Rückseite des Moduls eine Anschluss- und Bedieneinheit installiert. Die Ausweiche wird im Zuge des Weiterbaus noch überbaut. Die beiden Gleise können komplett vom Strom getrennt, oder es kann nur eines der Gleise mit Strom versorgt werden.

Die Verladeeinrichtung wurde mit einem Regelspurwagen zur Probe aufgestellt und nach dem Lackieren mit einem Diema-Gütertriebwagen erneut zur Überprüfung arrangiert.
Das Feldbahngleis, das die Verladeeinrichtung mit dem imaginären Schotterbetrieb im Hintergrund verbindet, liegt erhöht. Zur Sicherung sowohl der Schmalspurstrecke, als auch der Regelspuranbindung wurden Arkaden aus Gips eingebaut und zuvor farblich behandelt. Die Arkaden wurden aus einer Gipsgussform gewonnen. Die bearbeitete Gesteinswand wurde ebenfalls aus einer Silikonform abgegossen. Im Gegensatz zu den Arkaden, deren Rohlinge über ein Internet-Auktionshaus ersteigert wurden, wurde die Urform der Gesteinswand von einem Mitglied der IG Modellbahn- Schmalspur- und Feldbahnfreunde Niefern-Öschelbronn nach einem realen Vorbild in einem Steinbruch selbst graviert und von einem weiteren Mitglied in Silikon gegossen.

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Die Begrünung und Ausgestaltung schreitet von links beginnend voran. Zum linken Nachbarmodul wurden die landschaftlichen Übergänge angepasst und beide Module für einen ersten Eindruck zusammen gestellt. Das Wehr von MBZ wurde nun einseitig mit vorgefärbtem Füllmaterial von Busch eingegipst und ist somit fest eingebaut.



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An der Verladestelle wurde ein kleiner Schuppen, ebenfalls von MBZ als Lasercut-Modell, aufgestellt und insgesamt die Grundbegrünung vervollständigt. Im Schuppen wurde ein Servo untergebracht, der mittels einer Elektronik von Tams angesteuert wird. Der Servo soll das Rutschblech der Verladeanlage heben und senken. Zu diesem Zeitpunkt funktioniert das jedoch noch nicht wie gewünscht.






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Bisher stellt die Anlage in einfaches Oval dar. Um etwas mehr Abwechslung in den Fahrbetrieb zu bekommen, entsteht nun ein offener Betriebsbahnhof mit Schiebebühne, der, von vorne gesehen, rechts angesetzt wird. Der Grundrahmen und die Schiebebühne sind bereits zusammen gebaut und die erste Gleisverlegung mit dem Abzweig zum Betriebsbahnhof ist erfolgt.

Die Schiebebühne wurde samt Verriegelung und elektrischem Anschluss ebenfalls fertigt gestellt. Damit sich der Transport einfacher gestaltet, wurde noch ein kleines Ansatzstück gefertigt, das rechts neben den Betriebsbahnhof angesetzt wird. Damit ergibt sich eine einheitliche Breite, so dass immer zwei Teile Kopfüber mit Seitenbrettern verschraubt werden können.

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Um die Schiebebühne vom gestalteten Anlagenteil optisch etwas zu trennen, wurde eine Backsteinmauer als Abgrenzung des Betriebshofes errichtet.

Die Mauerteile werden dabei aus einem Set von Auhagen zusammen gesetzt. Zuerst werden die Vorder- und Rückseite zusammen geklebt und darauf dann das Abschlussmauerwerk. Anschließend wird einseitig ein Mauerpfosten daran geklebt. Um den Plastikglanz der Bauteile zu entfernen, wird zunächst das komplette Mauerwerk mit einer lösungsmittelhaltigen Farbe, hier von Tamiya, bemalt, die später die Farbe der Fugen wieder geben soll. Nach dem Trocknen wird ein Gemisch aus verschiedenen Arcylfarben mit fast trockenem, sehr flach gehaltenem Borstenpinsel aufgebracht (nach Art der Graniertechnik). Dabei lässt sich der Deckungsgrad variieren.

Nach dem Aufkleben der Ziegelsteinmauer wurde insbesondere der untere Bereich und die oberen Abschlusssteine mit sogenannten Washes (bekannt aus dem Militärmodellbau) in Erd- und Staubfarben behandelt, um Verwitterungsspuren darzustellen. Nach dem auch die Washes getrocknet waren, wurden noch grüne und grün/braune Pigmente im Spritzwasserbereich auf die Mauer aufgebracht und mit Fixiermittel haltbar gemacht. Die Bediensteten des Betriebswerkes erhielten noch einen Fahrradständer von Noch, ein LaserCut-Modell.



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